Weihnachtsgeschichten

Die 7.-9. Klasse schrieb Geschichteteile und gab diese anschliessend zur Fortsetzung an andere weiter.

So entstanden "Gruppentexte" zu weihnächtlichen Themen:

 

Das falsche Geschenk

Johnny ist besonders fröhlich, denn heute ist Weihnachten. Er ist nervös, er weiss nicht, was er für ein Geschenk erhalten wird. „Soll ich schauen gehen?“, denkt Johnny. Die Eltern sind noch nicht zuhause. Er ist allein. Doch da kommen sie schon. Ungeduldig fragt er: „Habt ihr schon ein Geschenk für mich?“ Die Eltern bejahen die Frage und machen ihn darauf aufmerksam, dass sie heute nochmals weg müssen.
Am Abend verlassen die Eltern die Wohnung erneut. Er macht sich sofort auf die Socken und sucht sein Weihnachtsgeschenk. Es muss doch im Keller sein. Oder finde ich es eher im Badezimmer. Ich wünsche mir ja nur eines, aber das wünsche ich mir sehnlichst.
Bei der Rückkehr der Eltern löchert er sie: „Habt ihr mir endlich das Fahrrad gekauft?“ Sie lächeln nur.
Die Eltern rätseln, ob Johnny mit dem Geschenk wohl zufrieden sein werde. Der Vater ist sich nicht ganz sicher, wobei er von ihrem Geschenk überzeugt ist.
Johnny erhält einen Brief. Gespannt öffnet er ihn und liest. Was steht denn da? „Wir fahren nächstes Jahr gemeinsam in die Ferien!“ Er jubelt, das hat er sich nämlich schon lange gewünscht.
 
Doch nicht allein!

Kari lebt bereits seit mehreren Jahren in der Schweiz. Ursprünglich ist er eingewandert, weil er in seiner Heimat Kroatien keine Arbeit gefunden hat. Er macht sich momentan grosse Sorgen. In sieben Tagen ist Weihnachten. Wird er Weihnachten alleine feiern müssen?
Kurz vor Weihnachten erhält er einen Brief. Eifrig öffnet er ihn. Er kann es kaum glauben. Es ist eine Einladung von einem alten Schulkollegen, der auch in der Schweiz lebt. Nun macht sich Kari auf die Suche nach Geschenken. Er überlegt und überlegt, da kommt ihm eine Superidee in den Sinn. Er geht in einen Supermarkt und kauft eine Schachtel. In diese Schachtel legt er Mandarinen und Schokolade, zudem kauft er einen Blumenstrauss. Für sich kauft er Weihnachtsschmuck. Er hat nämlich einen Geheimplan entworfen. Er schmückt die Wohnung mit vielen Lichtern, einem schönen Baum und freut sich am Abend über seine Arbeit. Er legt sich schlafen und träumt vom Weihnachtsfest und wünscht sich, dass er morgen bei seinem Kollegen eine nette Frau kennen lernt. Diese würde er gerne zu sich einladen und ihr die schön geschmückte Wohnung zeigen.
 
Einsame Weihnachten ?

Ich spaziere einsam die Strasse hinunter und sehe einen schönen Weihnachtsbaum. Plötzlich kommen von allen Seiten die Menschen. Alle sehen friedlich aus. Ich fühle mich aber sehr unwohl. Ich hasse Weihnachten. Die Leute feiern gemeinsam und ich bin allein. Rasch schreite ich am Baum vorbei und marschiere nach Hause. Dort mache ich mir eine Tasse Tee und gehe schleunigst ins Bett.
Am nächsten Tag stehe ich lustlos auf und esse ein Stück Brot zum Frühstück. Danach mache ich einen kleinen Spaziergang. Dort begegnet mir ein kleines Kind und wünscht mir frohe Weihnachten. Ich schaue dem Kind in die Augen, dort sehe ich ein Leuchten und Flackern. Die Weihnachtsfreude ist ansteckend.
Seit diesem Erlebnis fühle ich mich viel besser. Bereits am nächsten Tag werde ich ein Weihnachtsfest für einsame Leute organisieren. Ich weiss, die Kinderaugen teilten es mir mit, dass das ein voller Erfolg wird.
 
Weihnachtsfussballmeister

In der Weihnachtszeit wird ein Fussballturnier stattfinden. Das spezielle Fussballturnier wird wie eine WM sein. Da nehmen 32 Mannschaften teil, auch David und Matteo haben sich mit Italien qualifiziert. Die stärksten Gegner Italiens werden wohl Deutschland, Frankreich Portugal, Argentinien und Brasilien sein.
Auch gegen England müssen sie ran. David und Matteo spielen im Sturm. Mit ihrer Torgefährlichkeiten sorgen sie immer für Gefahr. Aber vorerst macht England Druck, Buffon hält alles, sogar einen Elfmeter. In der 90. Minuten schlägt Superstar Matteo zu und schiesst das erlösende Tor. Die Flanke hat David geschlagen. Die Spannung vor dem nächsten Spiel steigt. Frankreich wartet auf die Italien und Coupet hat bereits klargestellt, dass er kein Tor kassieren werde.
Doch Coupet fehlt beim entscheidenden Spiel. Er hat eine Autopanne. Zudem bleibt er im Stau stecken und verfährt sich. Die Italiener nehmen dieses Geschenk an und besiegen auch Frankreich und werden Christmas – Champions. Alle feiern gemeinsam das Weihnachtsfest, sogar Coupet, der nun auch im Stadion weilt, singt mit.
 
Weihnachten in Lyssach

Morgen ist Weihnachten und ganz Lyssach ist von Schnee bedeckt. Wir nützen die weisse Pracht und verabreden uns zu einer Schneeballschlacht am Rütihoger. Der Kampf ist im vollen Gange und alle toben und wüten. Den Wagen, der auf der Rütistrasse hält, bemerken wir nicht. Durch lautes Hupen macht er auf sich aufmerksam. Wir nähern uns dem Wagen und der Fahrer fragt uns nach dem Weg nach Burgdorf. Wir erklären ihm den Weg, er scheint es aber nicht zu begreifen und winkt uns näher. Wir stehen nun ganz nah beim Auto. Plötzlich öffnet der Mann die Tür und will uns ins Auto zerren. Mit Bärenkräften halten wir dagegen, aber wir sind chancenlos.
Genau in diesem Moment kommt uns ein alter Mann mit einem grossen Schlitten und weissen Bart zu Hilfe. Er nimmt uns in seinen Schlitten und dieser fliegt dank den eingespannten Rentieren fort. Zuerst haben wir grosse Angst, aber dann erkennen wir den grossen unbekannten Mann. Es ist Santa Clause!
Er fliegt uns alle nach Hause und schenkt uns noch etwas. Das ist unsere schönste Weihnacht.
 
Weihnachts-Überfall

Es ist der 23.Dezember. Alle in der Stadt freuen sich auf den nächsten Morgen. Die Menschen auf der Strasse kaufen noch die letzen Geschenke ein. Trotz der Hektik sind alle in Weihnachtsstimmung. Am Strassenrand gibt es Tee und Wein und die Lichter beleuchten die ganze Strasse. Die Geschäfte schliessen in zehn Minuten und leeren sich deshalb langsam.
Zwei Gauner verstecken sich in Einkaufszentrum und warten auf den richtigen Moment. Die Türen werden geschlossen und das Licht geht aus. In der absoluten Stille hören sie ihre Herzen schlagen. “Jetzt Stefan!“ Sie durchsuchen die Regale und Schaufenster und packen alles ein, was sie gebrauchen können. In der Multimedia-Abteilung machen sie länger halt. Nachher plagt sie der Hunger. Sie machen es sich bei den Kassen gemütlich und essen genüsslich Lachs und Kaviar. Satt geht die Tour weiter. Sie kleiden sich neu ein und sehen sich stolz im Spiegel an. Sie sehen wirklich toll aus. Plötzlich geht das Licht an. Die beiden posieren sich neben den Kleiderpuppen und stehen bockstill. Leider fällt der Hund nicht auf diesen Trick herein und bellt die Diebe an. Die Polizei fesselt die Gauner und nimmt sie fest. Im Gefängnis haben die Gauner schön warm und feiern zusammen Weihnachten.
 




 

 

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